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„Wir müssen das Alter als Chance begreifen“

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Demografie und Diversity im Mittelpunkt der HR-Konferenz Rente mit 99 – Eine Chance für Unternehmen

„Wir müssen das Alter als Chance begreifen“


Germany
Frankfurt, 9 March 2010

 



„Das Ziel muss es sein, das Alter als eine Chance und nicht als Handicap zu begreifen. Am Weltmarkt führend bleibt Deutschland nur, wenn es gelingt, möglichst alle erwerbstätigen Menschen in den Wertschöpfungsprozess zu integrieren und von ihren Erfahrungen und Kenntnissen zu profitieren“, so lautete das Resümee von Monika Rühl, Leiterin Change Management and Diversity bei der Lufthansa AG und eine der Referenten auf der HR-Konferenz „Rente mit 99 – Eine Chance für Unternehmen?!“, die am 8. März 2010 von der Agentur für Interne Kommunikation Internal Relations GmbH in Kooperation mit Mercer Deutschland in der IHK Frankfurt ausgerichtet wurde.


Marion Kopmann, Geschäftsführerin der Internal Relations GmbH, erklärt: „In den Unternehmen ist ein anderer Umgang mit dem Thema Alter erforderlich. Dabei ist der Aufbau einer Wertschätzungskultur von großer Bedeutung. Jung und alt müssen so miteinander vernetzt werden, dass Verständnis füreinander geschaffen wird und kein Wissen verloren geht. Ziel der Konferenz war es, aufzuzeigen, welche konkreten Beiträge die Einheiten Human Resources und Communication zum Demografiemanagement liefern können.“


Die praktische Umsetzung dieser Maxime kommt in den meisten Unternehmen derzeit jedoch noch zu kurz. „Obwohl sich viele Arbeitgeber der Relevanz des demografischen Wandels bewusst sind, stellen dringlichere Aufgaben häufig die ganzheitliche Auseinandersetzung mit diesem Thema in den Hintergrund. Unternehmen sollten jedoch die individuellen Risiken kennen, um über die richtigen Strukturen und Mitarbeiter zu verfügen und so langfristig zukunftsfähig zu bleiben“, erläuterte Norbert Englert, Geschäftsführer von Mercer Deutschland, in seinem Auftaktvortrag. 


Das Alter der Mitarbeiter ist dabei nur eine der Herausforderungen, denen sich Unternehmen gegenüber sehen. So zeichnen sich die Belegschaften heute oftmals durch ein hohes Maß an Heterogenität aus. „Die Vielfalt der Lebensentwürfe in unserer Gesellschaft macht es notwendig, dass wir in den Unternehmen nach Antworten suchen, effizient und flexibel mit den Anforderungen der Mitarbeitenden umzugehen“, sagt Ursula Schwarzenbart, Leiterin des Global Diversity Office bei der Daimler AG, die über Flexibilität im Alltag in ihrem Unternehmen berichtete. Diversity-Management schaffe den Rahmen dafür, die Flexibilitätsanforderungen aufzunehmen und gleichzeitig die unternehmerischen Notwendigkeiten einzubringen.


Rouben Halajian, Leiter Internationale Personalpolitik bei der Metro AG, zeigte in seinem Praxisvortrag auf, wie unterschiedliche Mitarbeiterpotenziale erkannt und genutzt werden können, um langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten: „Wir sehen Vielfalt nicht als Manko oder gar als Verwaltungsaufgabe, sondern vielmehr als Gewinn für das Unternehmen. Unsere Mitarbeiter bringen viele verschiedene Kompetenzen mit, die wir fördern müssen und möchten.“


In der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Jung und Alt – Altersstrukturen als Erfolgsfaktor“ kamen neben den Referenten auch die Geschäftsführenden Gesellschafter der Start-up Unternehmen MoschMosch GmbH und Tetra Capital GmbH zu Wort. Es wurde deutlich, dass die generationenübergreifende Zusammenarbeit von den Mitarbeitern gleichermaßen hoch geschätzt wird und gerade junge Unternehmen hier neue Wege einschlagen.

 

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Mercer zählt mit über 18.000 Mitarbeitern in mehr als 40 Ländern zu den führenden globalen Anbietern von Dienstleistungen in den Bereichen Consulting, Outsourcing und Investments. Die Berater von Mercer unterstützen Unternehmen bei der Gestaltung und dem Management von betrieblichen Nebenleistungen, insbesondere im Bereich betriebliche Altersversorgung und Gesundheitsleistungen sowie bei der Optimierung des Human Capital Managements. Das Unternehmen ist überdies einer der führenden Anbieter von Verwaltungs- und Outsourcing-Lösungen für betriebliche Nebenleistungen. Die Mercer-Dienstleistungen im Bereich Investments beinhalten das Investment Consulting sowie Multi-Manager Investment-Produkte. Das Unternehmen ist Teil der  Marsh & McLennan Companies, Inc. (www.mmc.com). Die Aktie der Muttergesellschaft ist mit dem Ticker-Symbol MMC an den Börsen New York, Chicago, Pacific und London notiert.

 

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In Deutschland ist Mercer mit über 600 Mitarbeitern an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, Mülheim an der Ruhr, München und Stuttgart vertreten. Die Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit liegen in der Beratung von Unternehmen rund um betriebliche Altersversorgung, Vergütung, Human Capital Strategie, M&A und Investments sowie im Benefits Outsourcing.

 

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Seit 2005 bietet Internal Relations Analyse, Beratung, Konzeption und Realisierung von Kommunikation innerhalb von nationalen und internationalen Unternehmen an. Dabei liegen die Stärken von Internal Relations sowohl in der Regelkommunikation über Newsletter, Mitarbeiterzeitungen oder Intranet als auch in der Konzeption und Umsetzung von komplexen Change-Kommunikationsprozessen.

 

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